Bonita

Nach dem Tod von Mutzli und Scheggli habe ich aus Zeitgründen schweren Herzens einige Jahre auf die Gesellschaft neuer Katzen verzichtet. Ich hätte ihnen einfach nicht gerecht werden können. Nachdem der zeitaufwändigste Teil meiner Ausbildung zur Tierhomöopathin hinter mir lag, habe ich mich im Frühsommer 2016 auf die Suche nach neuen tierischen Begleitern gemacht und in Camillo und Bonita zwei wunderbare Seelen gefunden, die spannenderweise genauso unterschiedlich sind, wie Mutzli und Scheggli es waren… so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Bonita war bei ihrem Einzug bei mir ca. 6 Jahre alt, gehört also noch nicht zu den Omas der Katzenwelt. Sie war Teil der grossen Katzenpopulation in Gastons Zuhause und das Schicksal (und Bonita) wollten es, dass sie nun ein gänzlich anderes Leben als ihr bisheriges als Stallkatze kennenlernen sollte. Anfang August 2016 ist meine Kleine bei mir eingezogen und lebt seither ganz freiwillig als Wohnungskatze. Sie könnte, wie Camillo auch, frei nach draussen gehen, aber sie weigert sich standhaft. 6 Jahre als Stallkatze ohne warmes und kuscheliges Zuhause sind ihrer Meinung nach genug! Sie liegt gerne auf dem Balkon in der Sonne, aber „richtig“ nach draussen gehen? Bloss nicht! So geniesst sie nun die Sicherheit, Behaglichkeit und das Verwöhnprogramm eines „richtigen“ Zuhauses, verteidigt es leider aber auch leidenschaftlich gegenüber Camillo, wenn er von seinen ausgedehnten Streifzügen zu uns zurückkehrt. Mir gegenüber ist sie aber sehr zärtlich und liebevoll und Frauchen wird zur Begrüssung und bei unseren ausgiebigen Schmusestunden minutenlang hingebungsvoll geputzt. Auch das Spielen mit ihrem geliebten grünen „Wurli“ liebt sie über alles. Sie kann sich mit ihm in einem ausgelassenen Spiel minutenlang selber beschäftigen.

Auch Bonita möchte gerne selber etwas mitteilen:

„Es ist wunderschön ein Wesen im Leben zu haben, das einen nimmt und liebt genau so wie man ist. Dafür möchte ich dir von Herzen danken, mein Frauchen! Ich wünsche mir dies auch von Herzen für all meine Artgenossen da draussen. Denn so stark und unabhängig wir Katzen oft auch wirken, so besitzen wir doch eine zarte Seele, die sich nach Liebe, Achtung und Verständnis sehnt. Das möchte ich euch Menschen von mir mitgeben.“

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