Wanda

Schweizer Warmblut-Stute, geb. 28.02.2000

Wanda war die grosse Liebe meines geliebten Wallachs Gaston. Vom ersten Tag, als er in Wandas Herde eingezogen ist, bis zu seinem Tod 13 Jahre später, waren die beiden unzertrennlich. Liebe auf den 1. Blick – ja, das gibt es auch bei Pferden! :-)

Wandas Leben war nicht immer leicht: Ein Besitzer, der keine Zeit für sie hatte. Bezugspersonen, die sie immer wieder verloren hat. Dazwischen lange Phasen, in denen sie sich selbst überlassen war und sich niemand wirklich um sie gekümmert hat, hinterlassen Spuren. Zum Glück gab es da ihre Herde, in welcher sie zusammen mit Gaston Dreh- und Angelpunkt war.

1 ½ Jahre nach Gastons Tod habe ich erfahren, dass ein Grossteil von Wandas Herde, darunter ihre Tochter und ihre besten Freunde, in eine neuen Stall umziehen sollten. Sie würde mit einigen wenigen Pferden, zu denen sie keine speziell enge Beziehung hatte, zurückbleiben. Auch einschläfern stand zur Diskussion, da sie aufgrund sporadischer Lahmheit nicht mehr geritten werden kann und niemand sich um sie kümmern mochte.

Eigentlich wollte ich nach Gastons Tod ja nie wieder ein Pferd, da war ich mir ganz sicher! Aber Wandas Schicksal liess mir keine Ruhe und nach zahlreichen schlaflosen Nächten habe ich mich mit einer Freundin entschieden, Wanda gemeinsam zu übernehmen und sie mit ihren Freunden in den neuen Stall umziehen zu lassen.

So bin ich nun seit Ende November 2019 stolzes Frauchen eines halben Pferdes! :-)
Ein Entscheid, den ich nie bereut habe! Wanda ist regelrecht aufgeblüht und hat sich zu einer vorwitzigen, fröhlichen Pferdedame entwickelt, welche es faustdick hinter den Ohren hat. Auch körperlich ging es ihr nie besser und sie geniesst die Zuwendung, die sie nun erhält, sichtlich. Ob lange Spaziergänge oder Freiarbeit auf dem Platz… sie ist immer mit Feuereifer dabei! :-)

Wanda: "Liebe – Respekt – Achtsamkeit. Drei Dinge, die für jedes Lebewesen so wichtig sind. Ich weiss, was es bedeutet, auch ohne einen Teil davon leben zu müssen.

Ich bitte euch liebe Menschen, auch wenn es nicht eure eigenen Tiere sind, begegnet jedem Lebewesen so, als ob es euer eigenes wäre. Ich verspreche euch, es wird es spüren und
, auch wenn es dies vielleicht nicht immer so zeigen kann, dafür sehr dankbar sein."

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